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Zehnjähriges Firmenjubiläum feierte in Severin bei Parchim/Mecklenburg-Vorpommern der Schlachthof "Mecklenburger Landpute". Geschäftsführer Armin Kremer erklärte gegenüber der Agrarzeitung Ernährungsdienst, der Umsatz habe sich von rund 3 Mio. DM 1990 auf jetzt 8 Mio. DM erhöht. Nachdem die geschlachteten Tiere anfänglich in einem Hamburger Betrieb weiterverarbeitet wurden, übernahm die "Mecklenburger Landpute" Mitte der 90er Jahre diesen Produktionsabschnitt in eigene Regie. Derzeit verlassen über 100 Erzeugnisse den Betrieb, darunter Bierschinken, Wiener, Jagdwurst, Sauerfleisch, Sülze oder geräucherter Lachs - alles aus Putenfleisch. Die Schlachttiere kommen im Direktbezug aus 5 Betrieben der Region. Tiermehl setzen diese Vertragspartnern seit 1996 nicht mehr zur Fütterung ein. Nach dem Auftreten der Rinderseuche BSE in Deutschland nahm die Beliebtheit der Produkte aus Putenfleisch nach Angabe der Geschäftsleitung deutlich zu. Seine Ware verkauft der Severiner Betrieb in Filialen vor Ort, sowie in Schwerin, Rostock und Parchim. Auch Wochenmärkte werden beliefert. Die Mitarbeiterzahl der "Mecklenburger Landpute" erhöhte sich von sieben im Jahr 1990 auf jetzt über 80.(Bm)
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