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Die Raiffeisen Waren-Zentrale Rhein-Main (RWZ), Köln, hat im Jahr 2008 ihren Konzernumsatz um 27 Prozent auf 2,1 Mrd. € und den Jahresüberschuss um 3 Mio. € auf 11,6 Mio. € gesteigert. Die RWZ sei sehr gut durch das vergangene turbulente Jahr gekommen und alle Geschäftsbereiche hätten zu dem erfreulichen Geschäftsergebnis beigetragen, betonte Hans-Josef Hilgers, Vorstandsprecher des Unternehmens bei der heutigen Bilanz-Pressekonferenz. Sowohl bei den Mitgliedsgenossenschaften als auch bei den Endverbrauchern habe man Marktanteile hinzu gewinnen können. Der Mengenumschlag hat sich um 13 Prozent auf 6 Mio. t erhöht. Bei Getreide gab es einen Zuwachs von über 9 Prozent auf über 1,6 Mio. t, das Kartoffelgeschäft wuchs um 11 Prozent auf mehr als 1,2 Mio. t. Die Mitglieder werden neben einer Warenrückvergütung eine Dividende von 2,75 Prozent auf ihre Geschäftsguthaben erhalten.

Nach dem vorangegangen Ausnahmejahr rechnet Hilgers für 2009 allerdings wieder mit der Rückkehr zu normalen Verhältnissen und erwartet für die RWZ bei gleichbleibenden Mengen einen Umsatz von 1,9 bis 2 Mrd. € sowie einen Jahresüberschuss von 9 Mio. €. Im Jahr 2009 will die Kölner Zentrale rund 30 Mio. € neu investieren. (St)

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