Erhebung zum Proteineinsatz in der Schweinemast

Der Einsatz von Proteinen in der Schweinemast soll im November 2011 im gesamten Bundesgebiet ermittelt werden. Dazu wird im Rahmen der routinemäßigen Erhebung der Schweinebestände am 3. November 2011 ein Sonderfragebogen an alle schweinehaltenden Betriebe übermittelt, teilen das Landwirtschaftsministerium und das Statistische Amt in  Mecklenburg-Vorpommern mit. Grundlage für die Bestandsaufnahme sei das Agrarstatistikgesetz sowie eine Verordnung zur Erhebung vom 4. Oktober 2010. Der Berechnungszeitraum umfasst die Zeit vom November 2010 bis Oktober 2011, sagte ein Sprecher des Statistischen Amtes gegenüber agrarzeitung.de. Die Betriebe sollen zu verschiedenen Punkten Auskunft geben, beispielsweise zu der mittleren Mastleistung und der Zahl der Haltungstage.

Die Daten sollen als Grundlage für weiterführende Berechnungen der Emissionen von Ammoniak dienen. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen würden rund 25 Prozent aller landwirtschaftlichen Ammoniakemissionen auf die Schweinehaltung entfallen, davon etwa 70 Prozent auf Mastschweine.  

In Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Schweinehaltung in den vergangenen Jahren positiv entwickelt, berichtet das Statistische Landesamt. Mit einem Bestand von gegenwärtig rund 815.000 Tieren auf 200 Betrieben wird die höchste Zahl seit 1992 verzeichnet. (jst)       
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