Erholung des Rapsmarktes nicht absehbar

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Die Rapspreise bleiben unter Druck, da der Markt durch die hohen Rapsernten in Kanada, der EU und Australien für die kommenden Monate mehr als versorgt ist. Für die Monate Februar bis April 2000 sehen Hamburger Händler bei einem gleichlaufenden US-Dollarkurs Rapspreise von nur 33,- DM /dt franko Hamburg, schreibt die Agrarzeitung Ernährungsdienst in ihrer heutigen Ausgabe. Das derzeit relativ feste Preisniveau in Norddeutschland resultiert aus der regen Exporttätigkeit. Seit Anfang Juli 1999 werden monatlich etwa 300.000 t Rapssaaten aus der Europäischen Union nach China verladen. Den Ölmühlen gelingt es nur schwer, bei den derzeitigen Kaufideen des Exporthandels ausreichend Ware zu kaufen. Die Folge davon ist eine geringere Verarbeitung und das nicht zu reichliche Angebot und das feste Preisniveau von Rapsschrot. (Ps)
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