Einen Subventionsabbau für den Einsatz von nachwachsenden Rohstoffen fordert die Ernährungsindustrie. Für steigende Preise von Agrarrohstoffen macht sie den Energiepflanzenanbau verantwortlich. „Die gegenwärtige Förderung nachwachsender Rohstoffe im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) hat zu Fehlentwicklungen geführt, die für die Ernährungsindustrie eine erhebliche Belastung darstellen", beklagt sich die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) heute. In einem Positionspapier zur EEG-Novelle im Jahr 2012 fordert die BVE, den Bonus für Nachwachsende Rohstoffe in der Biogaserzeugung abzubauen. Der Fokus in der EEG-Förderung müsse stärker auf die Nutzung von Neben- und Reststoffen ausgerichtet werden, schreibt die BVE. Damit könne die Nutzungs- und Flächenkonkurrenz zwischen der Ernährungsindustrie und den Betreibern von Biogasanlagen aufgeweicht werden. Außerdem plädiert die BVE dafür, die Photovoltaik-Förderung weiter zu beschränken, und fordert eine generelle Absenkung der EEG-Umlage. (sta)
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