Die Ernährungswirtschaft wird 2012 voraussichtlich weniger in Innovationen investieren. Das geht aus dem Jahresbericht der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) hervor. Um rund 200.000 € gegenüber dem Vorjahr auf 1,9 Mrd. € werden die Ausgaben in die Entwicklung neuer Produkte und Produktionsprozesse sinken, erwartet die BVE. Dabei seien gerade Innovationen bei Produkten und Herstellungssprozessen geeignet, die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken, konstatiert die Vereinigung. Denn auch 2011 hätten die Unternehmen unter einer angespannten Ertragslage gelitten. Nominal habe die deutsche Ernährungswirtschaft zwar eine Umsatzsteigerung um 7,6 Prozent auf 163,3 Mrd € erreicht. Doch nach steigenden Preisen für Agrarrohstoffe und höheren Transport- und Energiekosten blieb unter dem Strich nur ein Wachstum von 0,8 Prozent übrig. Agrarrohstoffe haben sich laut BVE im vergangenen Jahr um 23 Prozent verteuert. (az)
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