In den kommenden 25 Jahren ist mit einem deutlichen Anstieg der erneuerbaren Energien zu rechnen. Dies gibt die Internationale Energieagentur (IEA) bei der Vorstellung ihres Welt-Energie-Berichts in London bekannt. Die IEA geht davon aus, dass sich zwischen 2008 und 2035 der Anteil der regenerativen Energien an der weltweiten Stromproduktion verdreifachen wird. Die staatlichen Subventionen werden dabei die treibende Kraft sein. Nach Berechnungen der IEA könnte sich die jährliche Fördersumme für erneuerbare Energien und Biokraftstoffe in 25 Jahren weltweit auf 205 Mrd. US-$ vervierfachen.

Diese Subventionssteigerung sei allerdings nur möglich, wenn die Regierungen ihre politischen Zusagen zur CO2-Reduzierung und der Senkung der Beihilfen für fossile Energieträger einhalten. Gleichzeitig werden auch die steigenden Preise für fossile Brennstoffe zum Anstieg des Anteils erneuerbarer Energien beitragen. Die erneuerbaren Energien haben den Mainstream erreicht. Allerdings sei eine langfristige Subvention notwendig, um sie wettbewerbsfähig zu machen, lautet eine Schlussfolgerung des Berichts.

Die IEA berät die Organisation für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit (OECD) in Fragen der Energieversorgung. In der OECD sind 33 Industrieländer zusammengeschlossen. Der Welt-Energie-Bericht ist die jährlich erscheinende Publikation der IEA, in der mittel- und längerfristige Prognosen hinsichtlich der Welt-Energieversorgung erstellt werden. (az)
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