In Niedersachsen wurde eine Überschreitung des Höchstgehaltes für PCB in Eiern festgestellt. Der betroffene Betrieb wurde amtlich gesperrt.

Im Rahmen von Eigenkontrollen ist im Landkreis Emsland eine Überschreitung des Höchstgehaltes für den Summenwert aus Dioxin und dl-PCB in Eiern in einem Betrieb festgestellt worden. Der gesetzliche Grenzwert beträgt 5 pg/g Eifett (Pikogramm pro Gramm), das Untersuchungsergebnis weist einen Wert von 19,5 pg/g aus.

Bei dem Erzeuger handelt es sich um einen Bio-Freilandbetrieb mit 12.000 Legehennen. Nach Bekanntwerden des Befundes wurde die Vermarktung der Eier gestoppt. Die noch im Handel befindlichen Eier wurden zurückgerufen.

Das Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in Hannover weist darauf hin, dass eine unmittelbare Gesundheitsgefahr durch den Verzehr der belasteten Eier  nicht bestehe. Ergänzend wurde eine Warnung in das Lebensmittelportal www.lebensmittelwarnung.de mit genaueren Angaben eingestellt. Die Ermittlungen zur Belastungsursache seien aufgenommen worden. (hed)
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