Ernsthafte WTO-Verhandlungen erst in einem Jahr

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Bei den WTO-Verhandlungen in Genf um einen Abbau von Agrarsubventionen will man nun eine zweite Phase beginnen. Bisher haben die WTO-Mitglieder 44 verschiedene Verhandlungspositionen eingebracht, die in sieben verschiedenen Sitzungen über ein Jahr verteilt in Genf diskutiert wurden. Heute wollen sich die Mitglieder des Agrarausschusses der WTO auf ein Arbeitsprogramm für die kommenden zwölf Monate einigen. Danach will man in einer zweiten Phase in die technischen Einzelheiten einsteigen, um ernsthafte Verhandlungen ab März 2002 vorstrukturieren zu können. Ob man in einer dritten Phase ab dem übernächsten Jahr in substanzielle Verhandlungen einsteigen und einen Abschluss anstreben kann, will unter anderem Japan davon abhängig machen, ob sich die WTO-Mitglieder im November 2001 in Katar auf eine große neue Handelsrunde verständigen können. (Mö)
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