Ernteausfälle schmälern weltweite Getreidebestände

Das Ausmaß der globalen witterungsbedingten Ernteschäden zeichnet sich immer mehr ab. Die Mengenschätzungen werden weiter nach unten korrigiert und könnten noch weiter sinken. Je weiter die weltweiten Getreideernten zum Abschluss kommen, umso deutlicher zeichnen sich die Ernteausfälle ab. Die ersten Ergebnisse hat der Internationale Getreiderat IGC in seiner August-Schätzung berücksichtigt. 

Die globale Weizenernte wird nach der Prognose der Londoner Analysten in der Saison 2010/11 auf 644 Mio. t zurückgehen, das sind nochmals 7 Mio. t weniger als noch im Juli veranschlagt. Die globalen Weizen-Endbestände werden demnach gegenüber dem Vorjahr um 13 auf rund 184 Mio. t abnehmen. Weitere Korrekturen nach unten lassen sich nach Ansicht des IGC bei dem schlechten Wetter in Teilen Europas und den Unsicherheiten in Osteuropa nicht ausschließen. Die aktuelle russische Weizenernte schätzt der IGC derzeit auf 44 Mio. t. (da)
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