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Eine schwere Dürre im Norden Chinas lässt umfangreiche Schäden für die Getreideernte erwarten. Mehr als 9,5 Mio. ha der Ackerfläche seien betroffen, berichtet China Daily unter Bezug auf das chinesische Landwirtschaftsministerium. Eine vorsichtige Schätzung erwartet einen Rückgang der Erträge von zwei bis fünf Prozent. In den am stärksten betroffenen Provinzen Henan und Anhui müsse von Ernterückgängen von bis zu 20 Prozent ausgegangen werden.

Mittlerweile sei auch die Wasserversorgung von etwa 1,8 Mio. Nutztieren beeinträchtigt. Die meteorologischen Behörden haben die Trockenheit als die schwerste seit 1951 bezeichnet. In der Hauptstadt Beijing hätte es seit mehr als 100 Tagen nicht geregnet.(jst)

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