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Die Rapsernte in Deutschland wird voraussichtlich deutlich unter dem Vorjahresergebnis liegen. Das ermittelten die Korrespondenten der Agrarzeitung Ernährungsdienst in einer Umfrage. Vielfach ist von Erträgen zwischen 10 und 30 Prozent unter dem Vorjahr die Rede, je nachdem wie stark sich die Trockenheit ausgewirkt hat und wie viele Schoten durch Regen oder Hagel geplatzt sind. Wegen des Wetters kommmt die Ernte sehr unterschiedlich voran. Sie wird immer wieder durch Regenfälle unterbrochen. So hat sie in Mecklenburg-Vorpommern bisher kaum begonnen, in Weser-Ems oder in Bayern hingegen sind 90 Prozent gedroschen. Die Ölgehalte dürften ebenfalls niedriger liegen als im Vorjahr. (ED)
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