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Landwirte, auf deren Flächen möglicherweise Dünger mit perfluorierten Tensiden (PFT) ausgebracht worden ist, sollten das Erntegut der betroffenen Flurstücke getrennt von anderen Feldfrüchten lagern. Diese Empfehlung gibt der hessische Bauernverband (HBV). Falls Erntegut bereits vermarktet wurde, sollten Erzeuger die Abnehmer über eine mögliche Verunreinigung informieren und darüber hinaus die zuständigen Behörden benachrichtigen. „Wenn die Analysen der Proben, die in dieser Woche gezogen wurden, eine Belastung ergäben, muss entschieden werden, wie weiter verfahren werden wird“, erklärte HBV-Präsident Heinz Christian Bär. Er machte darüber hinaus deutlich, dass die betroffenen Landwirte im Falle einer Belastung des Düngers beziehungsweise von Böden und Erntegut gegenüber den Lieferanten und Vertreibern ihre Gewährleistungsrechte geltend machen werden. (dg)
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