1

Die Preise für Rapssaaten könnten sich in naher Zukunft auf dem Weltmarkt befestigen, schreibt Oil World, Hamburg, nachdem die Australische Ernte mit 2,04 Mio. t doch nicht ganz so hoch ausfällt (Vorjahr: 1,68 Mio. t), wie erwartet. Bereits vergangene Woche berichtete der Branchendienst von Problemen bei den Erntearbeiten auf dem fünften Kontinent, die sich jetzt bestätigen. Anhaltende Regenfälle, niedrige Temperaturen und zunehmender Krankheitsdruck in New South Wales und Victoria hätten die Erträge auf 11,8 dt/ha reduziert (Vorjahr 14,4 dt/ha). Für den europäischen Rapsmarkt könnte das insofern von Bedeutung sein, da derzeit China vermehrt Ölsaaten - zuletzt Neubestellungen von 200.000 t Raps aus der EU - und weniger Öl und Schrot nachfragt. (ts)
stats