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Mit hohen Verlusten bei der Wintergerste rechnet Karl Friedrich Kaufmann, Hauptgeschäftsführer des Landesbauernverbandes Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Das Getreide sei zwar komplett reif, auf Grund der anhaltenden Niederschläge konnten aber erst 15 Prozent der Flächen abgeerntet werden. Die Gerste werde brüchig und die Ähren knicken ab. Hohe Kosten verursache zudem die Trocknung des Getreides, so Kaufmann gegenüber der Mitteldeutschen Zeitung. In Sachsen-Anhalt steht Wintergerste auf 110.000 ha. Zu Beginn der Ernte hatten die Bauern noch mit überdurchschnittlichen Erträgen gerechnet. Im Vorjahr waren ebenfalls hohe Ernteausfälle zu beklagen, damals allerdings wegen der Trockenheit. (Bm)
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