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In Sachsen-Anhalt wird zur Zeit die erste Gewebedatenbank für Rinder aufgebaut. Nach Angabe der Volksstimme kann damit künftig die Herkunft der Rinder von der Geburt des Kalbes bis zum Verkauf beim Fleischer durch den genetischen Fingerabdruck (DNA-Profildaten) nachgewiesen werden. Die Datenbank steht in Halle/Saale und befindet sich noch in der Testphase. Erste Ergebnisse werden noch in dieser Woche bei einer Tagung der Europäischen Vereinigung für Tierproduktion in Budapest vorgestellt, so der Datenbankleiter, Hans-Jörg Rösler. Die vom Land Sachsen-Anhalt geförderte Datenbank soll das bereits in München arbeitende zentrale Herkunfts- und Identifikationssystem Tier (HIT) vervollständigen. (Bm)
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