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Die Ergebnisse der PCR-Schnelltests von Tieren aus den beiden Geflügelbeständen im Kreis Kleve haben ergeben, dass für die Erkrankungen der Tiere nicht die Geflügelpest verantwortlich ist. Dies ergaben die Untersuchungen des Staatlichen Veterinäruntersuchungsamtes Krefeld, teilte das Landwirtschfaftsministerium in Nordrhrein-Westfalen in Düsseldorf mit. Nachdem die pathologisch-anatomischen Untersuchungen keinen eindeutigen Befund und die serologische Untersuchung von Blutproben keine Spuren von Antikörpern ergeben hätten, bedeute dies, dass zunächst keine weiteren Schutzmaßnahmen ergriffen werden müssten.

Die beiden Betriebe, deren Tierbestände in der Nacht zum vergangenen Freitag auf amtliche Anordnung vorsorglich gekeult worden waren, könnten nach den notwendigen Desinfektionen wieder neue Tiere einstallen. Für die gekeulten Tiere würden sie aus der Tierseuchenkasse entschädigt. (ED)

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