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In Rheinland-Pfalz ist am Wochenende bei mehreren Schafen ein erster Verdachtsfall auf Maul- und Klauenseuche (MKS) aufgetreten. Dies teilte das Mainzer Umweltministerium mit. Zwei Untersuchungen aus der diagnostischen Verfahrensreihe sind heute negativ ausgefallen. Der zuständige Amtstierarzt hat Veränderung an der Mundschleimhaut festgestellt. Es handelt sich um einen kleinen Tierbestand in Worms-Weinsheim mit insgesamt zehn Schafen, fünf Lämmern und zwei Schweinen. Der Verdacht war zuerst von einem Tierarzt geäußert worden, der von den Besitzern zu den erkrankten Tieren gerufen worden war. Alle erforderlichen Maßnahmen wurden sofort eingeleitet. Der Hof ist gesperrt, der gesamte Klauentierbestand getötet. Mit endgültigen Ergebnissen sei spätestens am Mittwoch zu rechnen. Bis dahin ist ein Verdachtssperrbezirk mit einem Radius von drei Kilometern gebildet worden, informiert das Ministerium weiter. (ED)
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