Erster Maiswurzelbohrer in Baden-Württemberg gefunden

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Der Westlicher Maiswurzelbohrer ist Anfang der Woche im Kreis Ortenau in Baden-Württemberg in einer Pheromonfalle gefunden wurden. Damit ist der gefürchtete Quarantäneschädling erstmals in Deutschland aufgetaucht und zwar in einem intensiven Maisanbaugebiet in der Nähe des Flughafens Lahr, meldet die Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft (BBA), Braunschweig. Die notwendigen Bekämpfungsmaßnahmen wurden von dem örtlichen Pflanzenschutzdienst eingeleitet. Neben der sofortigen Bekämpfung und einem verstärkten Monitoring muss um den Fundort für mindestens drei Jahre eine Befalls- und Sicherheitszone im Umkreis von 1 und 5 km eingerichtet werden. In diesen Zonen gelten Verbringungsverbote für Maispflanzen und Erde, Erntebeschränkungen, bestimmte Fruchtfolgen oder Behandlungsauflagen, um eine Ansiedlung des Käfers in diesem Gebiet zu verhindern. (AW)
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