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Der erste Verdachtfall auf Maul- und Klauenseuche in Hessen in der Krofdorf-Gleiberger Gärtnerei ist ausgeräumt, teilte heute das Wiesbadener Sozialministerium mit. Die Bundesforschungsanstalt für Virusforschung in Tübingen habe soeben mitgeteilt, dass das Ergebnis der virologischen Untersuchung, die den Erreger nachweist, für die Tiere der Gärtnerei negativ ist. Die endgültigen Ergebnisse für die Tiere, von denen aufgrund des MKS-Verdachts in Biebertal Proben genommen worden sind, stehen aber noch aus. Der Personenverkehr im Verdachtssperrbezirk wurde wieder freigegeben. Die Desinfektionsanlagen werden noch in dieser Nacht abgebaut. Obwohl für das Hofgut Bubenroth noch nicht alle Untersuchungsergebnisse vorliegen, werden die Beschränkungen für den Personenverkehr auch im zweiten Sperrbezirk aufgehoben, da alle Tiere, die potenziell Virusausscheider sein könnten, getötet wurden. In den beiden Bezirken dürfen Klauentiere noch nicht bewegt werden. (ED)
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