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Der Ertrag für nachwachsende Rohstoffe auf Stilllegungsflächen liegt in Niedersachsen durchschnittlich im geschätzten Rahmen, teilt das Landwirtschaftsministerium in Hannover mit. Die diesjährigen repräsentativen Erträge sind für Raps auf 26 dt/ha festgelegt worden. Das Ministerium räumt ein, dass sehr stark variierende Erträge zu berücksichtigen gewesen seien. Doch selbst die schwächsten Ergebnisse, die bisher aus dem Landkreis Helmstedt gemeldet worden sind, liegen mit 29,8 dt/ha höher. Sollten dennoch einzelne Landwirten wegen widriger Umstände den festgelegten Ertrag nicht erreichen können, müssen sie das Defizit aus eigener Produktion oder durch Zukauf ausgleichen. Im Extremfall könnten jedoch, bei ausreichender Begründung, zuständige Landesstellen eine Minderlieferung bis zu 10 Prozent akzeptieren. (ED)
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