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Damit Kartoffelerzeuger das Ertrags- und Qualitätspotenzial im Kartoffelanbau ausschöpfen, gibt die I.G. Pflanzenzucht Tipps für die Düngung. Denn die Qualitätsmängel der Ernte 2004 waren nach umfangreichen Untersuchungen auf unzureichende Nährstoffversorgung zurückzuführen, obwohl die Versorgung der Böden in Ordnung war. Das genügt aber nicht, wenn in Phasen starken Wachstums das Wurzelwerk nicht ausreichend ausgebildet ist.

Als vorbeugende Maßnahme empfiehlt die I.G. Pflanzenzucht chloridfreie Dünger mit Kalium- und Magnesiumsulfat sowie das Schwefelsaure Ammoniak. Dadurch werde der pH-Wert des Bodens kurzfristig abgesenkt und die Aufnahme auch von Mikronährstoffen angeregt. Zudem sollten der Flüssigbeizung Mikronährstoffdünger zugesetzt werden. Auf Mangan-Mangelstandorten sollte Mangan zugesetzt werden. Auch sei auf eine ausreichende Bor-Versorgung zu achten, weil sie wiederum die Aufnahme von Calcium fördere.

Die I.G. Pflanzenzucht empfiehlt auch, diese Düngungsmaßnahmen mit Spitzensorten wie "Edelstein" zu kombinieren, damit dem Verbraucher Top-Speisekartoffeln angeboten werden können. (KW)

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