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Völlig unzureichend ist die Vorbereitung der obligatorischen Etikettierung von Rindfleisch ab 1. September, meint Manfred Nüssel, Präsident des Fachausschusses für die genossenschaftliche Vieh- und Fleischwirtschaft. Das Europäische Parlament (EP) und die EU-Kommission haben nach seiner Auffassung eine Gesetzesvorlage auf den Weg gebracht, die die betrieblichen und logistischen Abläufe nicht berücksichtigt, sie sogar in erheblichem Ausmaß behindert. Scharfe Kritik übten die Mitglieder des DRV-Fachausschusses daran, dass nach wie vor unklar ist, wer die Kosten der Überwachung tragen soll. Die Absicht des EP, neben den Schlacht- auch die Zerlegebetriebe durch Code-Nummern auf den Etiketten kenntlich zu machen, führe dazu, dass diese Vielzahl von Angaben die Konsumenten verwirren werde. (ED)
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