Etwas mehr Rindfleisch herausgekauft

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Für das neue Herauskaufprogramm von Kuhfleisch hat die EU Kommission am vergangenen Freitag in Brüssel 1.070 t aus Deutschland zugeschlagen. Das ist etwas mehr als in den Vorwochen. Für Irland wurden 2.324 t und für Frankreich 1.800 t im Rahmen des Herauskaufprogramms akzeptiert. Das Interesse der Schlachthöfe steht und fällt mit den BSE-Testkosten, die zum Beispiel in Irland sehr niedrig sein sollen. Frankreich und Deutschland drängen darauf, die von der Kommission bisher zugestandene Marge von 14 €/100 kg für die Schlachthöfe zu erhöhen. Die Kommission soll im Prinzip dazu bereit sein, hat aber noch keine Entscheidung gefällt.

In Deutschland stehen seit dieser Woche die Rindfleischpreise wieder unter Druck, nachdem die Niederländer nach dem Ende der Maul- und Klauenseuche wieder exportieren dürfen. Für die Bullenfleischintervention wurden vergangene Woche im Verwaltungsausschuss Rindfleisch 9.220 t akzeptiert, davon 1.922 t aus Deutschland, 2.823 t aus Spanien und 2.406 t aus Frankreich. Die Interventionsbestände der EU 15 summieren sich damit auf 234.931 t. (Mö)
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