Europaabgeordnete wollen mehr Einfluss auf Lebensmittelpreise

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Der Lebensmitteleinzelhandel verfügt über eine zu große Marktmacht und muss besser kontrolliert werden . Dieser Auffassung ist das Europäische Parlament (EP), das am Donnerstag in Brüssel eine Resolution zu den Lebensmittelpreisen verabschiedete. Die Abgeordneten fordern ein Verbot für den Verkauf unter Einstandspreis im Supermarkt. Zudem solle die Spekulation mit Nahrungsmitteln eingeschränkt werden. Für die Agrarmärkte wünscht sich das EP eine Wiederbelebung von Marktordnungsinstrumenten, wie der Intervention, um Preisschwankungen entgegen wirken zu können. „Wir sind doch nicht in der Sowjetunion“ setzte sich die luxemburgische Abgeordnete Astrid Lulling (EVP) von den dirigistischen Forderungen ihrer Kollegen ab, konnte sich aber nicht durchsetzen. (Mö)
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