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Als einen großen Schritt nach vorn für die europäischen Verbraucher bezeichnete Yves Montecot, Präsident des europäischen Verbandes der Mischfutterhersteller, Fefac, Brüssel, das politische Abkommen des Agrarministerrates vom Donnerstag. Die in der Vereinbarung zur Kennzeichnung gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in Lebens- und Futtermitteln beschlossenen Vorschriften seien für die Futtermittelindustrie vorteilhaft, heißt es in einer Fefac-Presseerklärung. Damit könne man Kundenwünschen nach genauen Angaben zum GVO-Anteil gerecht werden, meinte Montecot.

Weiter heißt es in der Mitteilung, dass das erzielte Abkommen bezüglich der Schwellenwerte zufälliger GVO-Anwesenheiten ebenfalls begrüßt werde. Damit würde den Wirtschaftsteilnehmern ermöglicht, auf die Marktnachfrage zu reagieren. Montecot brachte die Hoffung zum Ausdruck, dass dieses Abkommen eine Grundlage für eine endgültige Vereinbarung zwischen Rat und Europäischem Parlament bilden wird. (ED)
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