Europäischer Ölsaatenverband sieht Ölsaatenanbau stark benachteiligt

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Frankfurt a.M./ts, 24. März - Fediol, die europäische Vereinigung der Ölmühlenindustrie, fordert ein angemessenes Sicherheitsnetz für den Fall eines Anbaurückgangs von mehr als 15 Prozent bei Ölsaaten durch die Agrarreform. Die Ölsaatenverarbeiter befürchten, durch die in Aussicht stehende Bevorteilung des Getreideanbaus, einen Anbaurückgang von schätzungsweise 30 Prozent bei Ölsaaten. Außerdem sollte eine offizielle Marktbewertung schon nach dem ersten Jahr der Reform und nicht erst im Jahr 2002 durchgeführt werden. Fediol macht zudem auf die absehbaren Probleme bei nachwachsenden Rohstoffen aufmerksam, wenn die obligatorische Flächenstilllegung ab 2002/2003 auf 0 Prozent sinkt.
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