Europaparlament fordert Klimaprämie


Eine ausreichende Nahrungsmittelproduktion mit möglichst geringer Belastung der Umwelt muss das Ziel der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sein. Mehr Anreize für eine klima- und umweltfreundliche Erzeugung fordert das Europäische Parlament (EP) in Form von Prämien. Seine Vorstellungen hat das EP heute in einer Resolution zur GAP in Straßburg verabschiedet. Diese Klimaprämie soll aber nicht in der 1. Säule der GAP bei den Direktzahlungen angesiedelt sein. Weiterhin streben die Abgeordneten eine Angleichung der Direktzahlungen in der alten EU und in den 12 osteuropäischen Beitrittsländern an.

Um die neuen Herausforderungen auch bezahlen zu können, soll der EU-Agrarhaushalt in heutiger Höhe in den Jahren zwischen 2013 und 2020 zumindest beibehalten werden.  Auch die Intervention für landwirtschaftliche Erzeugnisse soll bleiben, ergänzt um Absicherungsinstrumente wie Versicherungen, Terminkontrakte und Risikofonds. (Mö)
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