Europaparlament fordert mehr Geld


Um ihre politischen Ziele zu erreichen, braucht die EU ausreichende finanzielle Mittel. Der EU-Haushalt soll in den Jahren 2014 bis 2020 leicht erhöht werden. Das Europaparlament verabschiedete am Mittwoch in Straßburg eine Erklärung zum kommenden Finanzrahmen der EU. Sparpläne einiger EU-Mitgliedstaaten werden darin klar abgelehnt. Zudem wird vorgeschlagen, die nationalen Haushalte mit einer Finanztransaktionssteuer zu entlasten. Die Steuer soll zum Teil zur Finanzierung des EU-Budgets herangezogen werden. Die Abgeordneten fordern zudem, den EU-Haushalt von 2013 um 5 Prozent zu erhöhen. Deutschland, das Vereinigte Königreich, Schweden, die Niederlande und Österreich möchten dagegen in den kommenden Jahren rund 10 Prozent einsparen. Eine Entscheidung über die Zukunft der EU-Finanzen streben die EU-Mitgliedstaaten im Dezember an. Das Europäische Parlament muss seine Zustimmung geben. (Mö)    
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