Europas Traktorenmarkt gebremst


Auf den westeuropäischen Märkten sind im 1. Halbjahr 2012 weniger Schlepper neu zugelassen worden. Deutschland zeigt noch Wachstum. Von Januar bis Juni dieses Jahres summieren sich die Neuzulassungen von Traktoren in 18 Staaten Westeuropas auf insgesamt 81.747 Maschinen. Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 2 Prozent, berichtet der VDMA Landtechnik in Frankfurt a.M.

Analog zur unterschiedlichen konjunkturellen Entwicklung innerhalb der Regionen fallen die Ergebnisse nach den Beobachtungen des Branchenverbandes pro Land recht verschieden aus. Die Märkte in Italien (minus 22 Prozent), Portugal (minus 20 Prozent) sowie Spanien (minus 14 Prozent) seien im Hinblick auf die registrierten Schlepperzulassungen im Jahresvergleich auf ein „Rekordtief" geschrumpft. In Skandinavien sei das starke Wachstum im Vorjahr wieder auf das Niveau 2010 nivelliert worden.

Auf den größten europäischen Märkten Frankreich (plus 13 Prozent) und Deutschland (plus 6 Prozent) blieb die Nachfrage dem VDMA Landtechnik zufolge „erstaunlich hoch". Auch in der Schweiz und Österreich würden die Landwirte weiterhin viele Schlepper kaufen. Hierzulande schwäche sich der Markttrend jedoch allmählich ab. (Sz)          
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