Saisonfazit

Export für Lemken wichtiger

Das Familienunternehmen aus Alpen gibt für das vorige Jahr einen Umsatz von 325 Mio. € bekannt. In der Geschäftssaison 2015 standen 327 Mio. € Umsatzerlöse in den Büchern.

In den europäischen Hauptmärkten, vor allem in Deutschland und Frankreich, liefen die Geschäfte Lemken zufolge „weiterhin schwach". Erfreuliche Zuwächse habe es im mittleren Osteuropa gegeben, wo Rumänien, Ungarn und Bulgarien die größten Absatzregionen darstellten. Auch in Russland entwickelten sich die Geschäfte wieder deutlich positiv, wird betont. In der Ukraine konnte der Umsatz sogar verdoppelt werden. Zu den Top-10-Märkten für die Landmaschinenfirma gehören außerdem Kanada und China. Dort hat Lemken vor drei Jahren einen eigenen Montage- und Vertriebsstandort aufgebaut.

Der Exportanteil lag im aktuellen Berichtszeitraum bei 74 (Vorjahr: 73) Prozent - er stieg um 5 auf 241 Mio. €. Positiv wirkte sich auch das Ersatzteilgeschäft aus, wozu die Einführung neuer Konditionsmodelle sowie die umgesetzte neue Service-Strategie für den Handel beitrugen.
Von den insgesamt gefertigten Geräten entfiel der größte Anteil auf die Produktgruppe Pflüge, die den Angaben zufolge gegenüber dem Vorjahr am stärksten gewachsen ist.

Für das laufende Jahr erwartet Lemken laut eigener Einschätzung noch einen „verhaltenen Geschäftsverlauf". (Sz)
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