Ernährungsindustrie

Export sorgt für Wachstum

Die Ernährungsindustrie erwirtschaftete im September 2016 einen Umsatz von 15 Mrd. €, das waren 3,5 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Absatzmenge stieg um 2,8 Prozent. Getrieben wurde das Wachstum in der Lebensmittelherstellung im September vor allem durch eine positive Entwicklung im Exportgeschäft, teilte die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) mit.

Wachstum im Inland über mehr Wrtschöpfung

Die Lebensmittelausfuhren stiegen um 6,3 Prozent auf 5 Mrd. €. Die Wachstumschancen im Inland seien hingegen begrenzt und oft nur über mehr Wertschöpfung zu erzielen, so der BVE. Die Ertragslage in der Branche bleibe angespannt. Auch das wachstumsträchtige Auslandsgeschäft berge aufgrund zunehmender Marktzugangshürden und Konkurrenz neben seinen Chancen auch Herausforderungen. In diesem schwierigen Geschäftsumfeld gelte es für die Unternehmen, neue Märkte und Wachstumschancen zu erschließen.

Geschäftsklima hellt sich auf

Das Geschäftsklima der Ernährungsindustrie bietet als Stimmungsindikator der Unternehmen einen Ausblick auf die zu erwartende Branchenkonjunktur. Im November 2016 stieg der entsprechende ifo-Index im Vorjahresvergleich um 9 auf 11 Punkte. Dabei bewerteten die Lebensmittelhersteller vor allem die aktuelle Geschäftslage mehrheitlich positiv, wohingegen die Geschäftserwartungen für die nächsten sechs Monate keinen eindeutigen Trend erkennen ließen. Zuversicht herrscht nach wie vor für das Exportgeschäft sowie für die Entwicklung der Beschäftigungslage. Hinsichtlich der Produktionspläne in den kommenden drei Monaten äußerten sich die Unternehmen noch verhalten optimistisch. (SB)
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