Exporterstattungen im Fokus

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In den laufenden Agrarverhandlungen vor der WTO in Genf wurde in dieser Woche von mehreren Seiten ein Ende der Exporterstattungen gefordert. Diese störten den Markt stärker als andere Formen von Subventionen, wie etwa Exportkredite oder staatlich gelenkte Außenhandelsorganisationen. Die USA, die Cairns-Gruppe mit Kanada und Australien sowie die Entwicklungsländer Nicaragua, Panama, Peru, Venezuela und Simbabwe bestanden darauf, die Ausfuhrerstattungen hauptsächlich ins Visier der Liberalisierungsverhandlungen im Rahmen der WTO zu nehmen. Die EU beklagte sich in einem vorgelegten Papier, dass 97 Prozent der langfristigen Exportkredite zwischen 1995 und 1998 auf die USA entfielen. Kommerzielle Kredite hätten dagegen eine kürzere Laufzeit. Die USA konterten, die Kredite seien sinnvoll, um in Entwicklungsländern Zahlungsschwierigkeiten zu überbrücken. Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der heutigen Ausgabe der Agrarzeitung Ernährungsdienst. (Mö)
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