Exportgeschäfte laufen reibungslos

Länder in Nordafrika sowie im Nahen und Mittleren Osten decken sich auf dem Weltmarkt mit Weizen ein. Die Geschäfte laufen bislang reibungslos. Trotz der Aufstände in einigen Ländern gebe es bei der Abwicklung der Geschäfte bisher keine Störungen, hielt die EU-Kommission im Verwaltungsausschuss am Donnerstag in Brüssel fest. Ägypten habe 350.000 t Weizen gekauft, davon 60.000 t in Frankreich und die andere Menge in den USA, Kanada und in Australien.

Algerien soll laut Auskunft der Kommission ein neues Geschäft über 200.000 t Weizen in der EU abgeschlossen haben. Zudem beziehe die Türkei demnächst 100.000 t Weizen aus der EU und der Irak 350.000 t Weizen aus den USA und aus Australien. In der EU wurden zwischen dem 16. und dem 22. Februar Exportlizenzen für 438.000 t Weizen nachgefragt, davon 322.000 t in Frankreich, 80.000 t in den Niederlanden und 16.000 t in Litauen. Aus Deutschland wurden lediglich für 8.600 t Weizen Ausfuhrlizenzen beantragt. (Mö)
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