Auf 171,3 Mrd. € beziffert die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE) den Umsatz der Branche im vergangenen Jahr. Auf der heutigen Jahrespressekonferenz des Verbandes verwies BVE-Geschäftsführer Christoph Minhoff auch auf das neuen Rekordhoch von 56,7 Mrd. € im Export der Ernährungswirtschaft. Die positive Entwicklung des drittgrößten Industriezweiges in Deutschland habe sich auch im Ausbau der Beschäftigtenzahlen um weitere 11.000 Mitarbeiter auf nunmehr knapp 570.000 Beschäftigte gezeigt, so Minhoff.

Als weiteren Kernpunkt der deutschen Ernährungsindustrie beschrieb Minhoff die Aktivitäten zur Umsetzung der Ziele für Nachhaltigkeit im Rahmen der "Agenda 2030" der Vereinten Nationen (UN). Die Initiativen der einzelnen Unternehmen über alle Unternehmensgrößen hinweg würden jedoch nur selten wahrgenommen werden, sagte Minhoff. Daher habe es sich die BVE zur Aufgabe gemacht, diese Erfolge sichtbar zu machen. In der Broschüre "Standpunkte der Deutschen Ernährungsindustrie zu den globalen und nationalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung" beziehe die Branche Positionen zu allen 17 Zielen der UN. Als fest integrierter Partner im globalen Agrarmarkt sei sich die Ernährungsindustrie ihrer unternehmerischen und gesellschaftlichen Verantwortung sehr bewusst, sagte BVE-Geschäftsführerin Stefanie Sabert. (jst)

sdgs-broschuere.pdfStandpunkte der deutschen Ernährungsindustrie zu den globalen und nationalen Zielen für eine nachhaltige Entwicklung





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