Exportstopp der Ukraine wirkt


Weizen bleibt in der Ukraine. Im gesamten Monat Juli ist nur ein Drittel des Vorjahresvolumens exportiert worden. Seit Monatsende geht gar nichts mehr. Auf reichlich 200.000 t beziffern die Analysten des Beratungsunternehmens Ukragro Consult die Weizenausfuhren im Juli 2010. Vor einem Jahr hatte das Land bereits mehr als 600.000 t Weizen exportiert. Als Grund für den schwachen Saisonstart 2010/11 nennen die Analysten von Ukragro Consult die verspätete Ernte. Als der Weizendrusch dann richtig losgegangen ist, hat die Regierung in Kiew den Exporten von Brotweizen einen Riegel vorgeschoben. Futterweizen ist dagegen keinen Restriktionen unterworfen. Die aufwändigen Qualitätskontrollen der Zollbehörden haben aber auch hier das Geschäft gebremst. Nach Angaben von Ukragro Consult sind die bisherigen Weizenlieferungen nach Kenia, Äthiopien und Israel verschifft worden. (db)
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