Exportverbot für Niederlande gelockert

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Aus dem Südwesten der Niederlande dürfen ab sofort wieder Schlachtrinder und -schweine in andere EU-Mitgliedstaaten ausgeführt werden. Dies hat der Ständige Veterinärausschuss gestern in Brüssel beschlossen, weil das Seuchengeschehen abklingt. Als Grenzen für das für den Export zugelassene Gebiet gelten die Flüsse Rhein-Waal-Merwede und die Autobahn A27. Die Behörden in den Empfänger- und Transitstaaten müssen von den Schlachtviehexporten aus den Niederlanden informiert werden. Für die gesamte EU hat der Ständige Veterinärausschuss die Beschränkungen für den Transport von Tieren, die sich an der Maul- und Klauenseuche infizieren können, gelockert. Es bedarf keiner formellen Genehmigung mehr. Zukünftig reicht es aus, die Veterinärbehörde in den Bestimmungsländern zu informieren. Frischfleisch aus der brasilianischen Provinz Rio Grande do Sul hat die EU verboten, nachdem dort Rinder gegen die Maul- und Klauenseuche geimpft werden. Als Stichtag für das Verbot wurde der 9. Mai festgelegt. (Mö)
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