Extraktionsfette in Futtermitteln bedenklich

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Milchaustauschfutter für Kälber darf außerhalb Deutschlands noch tierische Fette enthalten. Allerdings sollen für diese tierischen Fette die Auflagen noch einmal verschärft werden, nachdem der wissenschaftliche Lenkungsausschuss der EU-Kommission in dieser Woche in Brüssel eine neue Stellungnahme zum BSE-Risiko abgegeben hat. Unbedenklich sei nur der Teil, der direkt aus dem Fettgewebe von Rindern gewonnen wird. Dagegen sei bei Extraktionsfetten aus anderen Gewebeteilen wie zum Beispiel aus dem Darm, ein BSE-Risiko nicht vollständig auszuschließen, meinen die Wissenschaftler. Die Kommission möchte demnächst einen Vorschlag machen, in dem noch einmal präzisiert wird, welche Rinderfette in Futtermittel und Lebensmittel gebraucht werden dürfen und wie sie gegebenenfalls aufbereitet werden müssen. So soll zum Beispiel das Protein noch stärker als bisher aus den Rinderfetten herausgefiltert werden. (Mö)
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