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Neun Agrarhochschulen haben im Wettbewerb um Forschungsgelder vom Bundesforschungsministerium (BMBF) die nächste Runde erreicht. Von bundesweit 27 eingereichten Anträgen haben die Standorte Kiel, Rostock, Potsdam, Halle, Hannover, Göttingen, Bonn, Stuttgart-Hohenheim und München überzeugt. Dabei sind mehr als 50 Partner aus Wissenschaft (Hochschulen und Forschungseinrichtungen) und 50 Partner aus der Wirtschaft beteiligt, teilt das BMBF mit. Die Themen reichen von der Milchforschung, Pflanzen- und Tierzüchtung, Bioenergieproduktion, Ressourceneffizienz im Gartenbau, Sensorik und Robotik in der Landwirtschaft bis hin zur Untersuchung von ökonomischen und ökologischen Fragen in der Agrarwirtschaft.

Das Ministerium will Kompetenznetze in der Agrar- und Ernährungswissenschaft fördern, bei denen das Know-how der besten Forschungseinrichtungen unter Einbindung von Unternehmen gebündelt wird. Dafür stellt das Forschungsressort in den nächsten fünf Jahren bis zu 40 Mio. € zur Verfügung. Die Initiative setzt außerdem Vorschläge des Berichts der Bundesregierung "Globale Ernährungssicherung durch nachhaltige Entwicklung und Agrarwirtschaft" um, der am vergangenen Mittwoch beschlossen wurde. Die Finalisten des Wettbewerbs dürfen jetzt ihr Strategiekonzept ausarbeiten und Anfang 2009 einer Jury zur Beurteilung vorlegen. Drei bis maximal sechs Kompetenznetze werden dann vom BMBF für fünf Jahre gefördert. (sta)

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