FAO: Arme Länder müssen in Agrarwirtschaft investieren


In die Landwirtschaft müssen vor allem sich entwickelnde Länder viel Geld investieren. Nach Auffassung der Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) sind 83 Mrd. US-$ im Jahr nötig, um im Jahr 2050 die erwarteten 9,1 Milliarden Menschen auf der Erde zu ernähren. Allein 29 Mrd. US-$ davon würden Indien und China benötigen. Laut den FAO-Experten müssten bis 2050 rund 20 Mrd. US-$ in die Pflanzenproduktion und 13 Mrd. US-$ in die Tierische Erzeugung gesteckt werden, wobei auf die Modernisierung der Technik der Hauptteil entfallen sollte. Weitere 50 Mrd. US-$ würden in der Lebensmittelkette für neue Kühltechnik, Lagerkapazitäten und in der ersten Verarbeitungsstufe benötigt. Diese Gelder kommen laut FAO zumeist von privaten Investoren.

Darüber hinaus sollten auch mehr öffentliche Gelder für die Agrarwirtschaft zur Verfügung gestellt werden, um Forschung und Entwicklung sowie Ausbildung zu fördern. Auch die Infrastruktur müsse verbessert werden, so die FAO. (AW)
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