FAO erwartet weniger Weizen auf der Südhalbkugel


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Die sehr heiße und trockene Witterung auf der südlichen Hemisphäre könnte die diesjährige Weizenernte insbesondere in Australien, Argentinien und Brasilien beeinträchtigen, aber auch Teile Südostasiens. Die UN-Landwirtschaftsorganisation FAO schätzt daher die globale Getreideernte 2006 auf nur noch 2,013 Mrd. t, 8 Mio. t weniger als in ihrer Juli-Schätzung. Damit würden 1,6 Prozent weniger als 2005 geerntet. Besorgt ist die FAO über die abnehmenden Getreidebestände und ob die Versorgung für die Nachfrage ausreicht, ohne einen Preisauftrieb nach sich zu ziehen.

Der noch frühe Ausblick für 2007 ist viel versprechend. Die Wintergetreideaussaat in Europa und den USA, wo eine starke Ausdehnung der Weizenfläche erwartet wird, schreite gut voran, teilt die FAO weiter mit. (AW)

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