Die beiden führenden Weltorgaisationen sehen in der aktuellen Marktlage keine Wiederholungsgefahr der Situation von 2007/2008. Die Angst vor einer globalen Nahrungsmittelkrise sei unbegründet.

Pascal Lamy, Generaldirektor der Welthandelsorganisation (WTO), und José Graziano da Silva, Generaldirektor der Ernährungs- und Landwirtsachftsorganisation (FAO), haben nach einem Treffen in Rom mitgeteilt, dass die derzeit hohen internationalen Getreidepreise keineswegs zu einer Nahrungsmittelkrise wie in den Jahren 2007/2008 führen müssen.

Dank der Schaffung des Agricultural Market Information System (AMIS) durch die G20, herrsche größere Markttransparenz, die eine schnelle Reaktion einzelner Länder auf Preisschwankungen ermögliche.

Beide Generaldirektoren äußerten sich dennoch besorgt über die möglichen Auswirkungen der hohen Nahrungsmittelpreise auf arme Länder und betonten die Notwendigkeit diese zu schützen und die regionalen Märkte zu unterstützen. (hed)
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