Robert Tönnies klagt gegen seinen Onkel Clemens Tönnies weil dieser derzeit ein doppeltes Stimmrecht ausübt. Robert, dem 50 Prozent der Anteile an dem Konzern gehören, glaubt, dass stehe Clemens nicht zu. Der Versuch einer gütlichen Einigung durch das Landgericht Bielefeld scheiterte am Freitag.

Am 29. November will das Gericht eine Entscheidung verkünden. Das kann ein Urteil sein oder auch die Ankündigung, wie es in dem Verfahren weitergeht. Der Streit um die Höhe der Robert Tönnies zustehenden Beteiligung am Unternehmen, die aus seiner Sicht nach einer Schenkung seines Vaters an Clemens Tönnies umstritten ist, wird voraussichtlich erst 2014 vor Gericht verhandelt. (az)
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