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Eine Änderung des amerikanischen Landwirtschaftsgesetzes, der "Freedom to Farm Bill" fordern landwirtschaftliche Familienbetriebe in den USA. Das Gesetz führe weite Teile des ländlichen Amerikas in den Ruin, hieß es in Protesten am Montag in Washington. Wie die Financial Times berichtet, mehren sich in Washington Zweifel an den agrarpolitischen Vorgaben, die seit 1996 mehr Wettbewerb, weniger Subventionen und weniger staatliche Markteingriffe vorsehen. Wegen der anhaltend niedrigen Weltmarktpreise und der Dürreschäden in der Landwirtschaft stehen im Washingtoner Kongress neue Nothilfen für die Farmer auf der Tagesordnung. Diskutiert wird ein Hilfspaket in Höhe von wenigstens 7,65 Mrd. US- , mit dem Einkommenseinbußen der Landwirte ausgeglichen werden sollen. Es wurde im Juli bereits vom Senat gut geheißen. (vH)
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