Fefac für Kontrollen bei Rohstoffen


Anbieter von Futterfetten sollen zukünftig schärfer kontrolliert werden. Zwei Maßnahmen schlägt nach den Dioxinfunden in Deutschland der Europäische Verband der Mischfutterindustrie (Fefac) vor. Zum einen sollten Fettmischer einer Registrierungspflicht unterzogen werden, teilte der Verband  am heutigen Freitag in einer Pressemitteilung mit. Die Registrierung sei mit Vor-Ort-Kontrollen verbunden und mit einer Trennung der Anlagen für Futterzwecke und von anderen  Fetten. Zweitens sollten Futterfettanbieter ihre Ware häufiger auf Dioxin hin prüfen. Es sei sinnvoll, die Dioxinbeprobung nahe an möglichen Quellen zu intensivieren, argumentieren die Mischfutterhersteller. Das Mischfutter werde jetzt schon kontrolliert, sonst wäre das Dioxin im Dezember 2010 gar nicht erst entdeckt worden. Um zukünftig solche Fälle zu vermeiden, müssten die Kontrollen bei risikobehafteten Rohstoffen für das Mischfutter ansetzen. Mit diesen Forderungen liegt der Fefac mit dem von Bund und Länder in Deutschland geschlossenen Aktionsplan auf einer Linie.

Schließlich fordert Fefac ein Ende von allen Einfuhrzöllen für Getreide, um die Schweinefleischerzeuger in der EU zu entlasten. Außerdem solle es Hilfen für die private Lagerhaltung geben. (Mö)     
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