Entscheidung

Feldtag wird ausgesetzt

Die schwierige wirtschaftliche Lage auf vielen Agrarbetrieben bereitet den Bauern erhebliche Sorgen. Verantwortlich dafür sind die extrem niedrigen Erzeugerpreise bei Milch, Fleisch und Getreide aufgrund geringerer Nachfrage vor allem aus dem asiatischen Raum und des Russland-Embargos, beschreibt der Agrartechnikkonzern Agco/Fendt die Situation.

Nach Auffassung vieler Agrarexperten werde sich diese Situation so schnell nicht bessern. Daher haben sich die Veranstalter des Fendt-Saaten-Union-Feldtags in Wadenbrunn bei Würzburg - Saaten-Union und Agco/Fendt - dazu entschlossen, die Veranstaltung auszusetzen. Sie war für Ende August geplant.

„Ein großer Feldtag mit entsprechend großem Aufwand und 50.000 bis 60.000 Besuchern passt nicht in die heutige schwierige Zeit", so Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der Agco/Fendt-Geschäftsführung. Sein Konzern gehe davon aus, dass sich die Situation innerhalb der kommenden zwei Jahre wieder „deutlich" bessern werde. „In einem positiven Umfeld werden wir 2018 den Feldtag in Wadenbrunn fortsetzen", ergänzt Paffen. (Sz)
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