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Das Amtsgericht Gießen veruteilte zwei Gentechnik-Gegner, die im Juni 2006 ein Versuchsfeld der Universität Gießen zerstörten, zu sechs Monaten Haft ohne Bewährung. Nach gewaltsamen Zutritt auf das Feld haben die beiden 27 und 44 Jahre alten Männer gentechnisch-veränderte (GV-)Gersten-Pflanzen aus dem Boden gerissen und dann zertreten. Dadurch entstand der Universität Gießen ein Schaden von rund 55.000 €. Der Bund Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), Bonn, zeigte sich im weiteren Verlauf ihrer Pressemittelung zufrieden mit dem Urteil. Dr. Ferdinand Schmitz, Geschäftsführer des BDP, begrüße das Ergebnis und sehe sechs Monate Haft als angemessene Strafe für die mutwillige Zerstörung fremden Eigentums. (ED)
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