Landtechnik

Fendt baut E-Traktoren

Vor der internationalen Presse im schwäbischen Marktoberdorf sprach Fendt-Geschäftsführer Peter-Josef Paffen davon, dass der batteriebetriebene Schlepper auch für Kommunen zum Beispiel als Schneeräum- und Kehrmaschinen eine Alternative werden könnte. Man habe bereits bei der Stadt München wegen eines Modellprojekts nachgefragt. Bislang gebe es allerdings noch keine Antwort.Nach Angaben Paffens kann der E-Traktor bei üblicher Nutzung einen vollen Arbeitstag mit acht Stunden ohne Nachladung eingesetzt werden. Die Batterie des Traktors könne in etwa 40 Minuten bis zu 80 Prozent aufgeladen werden. Diese Technik sei besonders für Landwirte interessant, die Energieerzeugung mit Biogas- oder Photovoltaikanlagen betreiben. Diese neue Entwicklung wird jedoch nicht zu einer radikalen Umkehr im Traktorenbau führen. Der Dieselmotor werde noch für Jahrzehnte der maßgebliche Antrieb für Schlepper sein, meinte Paffen. (HH) 
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