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Das Jahr 2001 war für die Traktorenhersteller in Deutschland von Rückgängen gekennzeichnet. Bedingt durch die Tierseuchen BSE und MKS sei die Investitionsbereitschaft der Landwirtschaft insbesondere im ersten Halbjahr deutlich rückgängig gewesen, sagte heute Hermann Merschroth, Geschäftsführer Fendt-Vertrieb, vor der Presse in Würzburg. Der Traktorenmarkt ging 2001 um 4,5 Prozent auf 24.795 Einheiten zurück, Fendt konnte dennoch mit 10.093 (2000: 10.584) seinen bundesdeutschen Marktanteil von etwa 20 Prozent halten und einen Umsatz von 629 Mio. Euro erzielen. Im Jahr 2002 sei die Investitionsbereitschaft wieder gestiegen. Bei Fendt liege der Auftragseingang für Traktoren über Vorjahresniveau, es sei geplant, 10.625 Einheiten zu verkaufen. Branchenweit sei der Absatz um 12,6 Prozent von 15.409 auf 17.346 Einheiten in den ersten sieben Monaten angestiegen. Allerdings hätten die Niederschläge und schweren Unwetter der zurückliegenden Wochen den Elan auf den Märkten wieder gebremst. Bis zum Jahresende rechne die Branche nur noch mit einem Plus von 5 bis 10 Prozent. (BS)
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