Ferkelerzeuger hoffen auf steigende Schweinepreise


Der Ferkelmarkt hat sich vor Ostern etwas belebt. Das nicht zu reichliche Angebot läßt sich in aller Regel problemlos absetzen. Teilweise wird sogar von einem flotten Geschäft berichtet. Inzwischen konnte der Druck auf die Preise weitgehend abgebaut werden. Es lassen sich bundesweit auch wieder etwas höhere Erlöse erzielen. Als Basispreis für ein 28-kg "Ringferkel" aus einer 50-er Gruppe werden in Bayern ab Hof 49,50 bis 50,50 € genannt. "Südferkel" werden im Schnitt mit 55,50 Euro abgerechnet. Das sind aber immer noch fünf bis sechs Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Weiter steigende Erlöse sind deshalb nach Aussage etlicher Ferkelerzeuger dringend erforderlich. Die anhaltend hohen Futterkosten hätten häufig in den Betrieben zu roten Zahlen geführt. Entscheidend ist nun, wie sich die Preise für Schlachtschweine entwickeln. Hier werden für Juni/Juli am Terminmarkt nennenswerte Notizgewinne erwartet. Das könnte dazu führen, dass die geräumten Ställe der Mäster wieder rascher belegt werden und damit die Nachfrage für Ferkel steigt. (HH) 
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